Bedrohung der Honigbiene durch Monokulturen
Monokulturen sind ein Problem für Honigbienen, weil sie zwar zeitweise sehr viel Nahrung bieten, aber häufig nicht über das ganze Jahr hinweg. Monokulturen sind große landwirtschaftliche Flächen, auf denen überwiegend nur eine Pflanzenart angebaut wird, zum Beispiel Mais, Raps oder Getreide.
Wie gefährden Monokulturen die Honigbiene?
1. Zu viel Nahrung auf einmal
Wenn Raps blüht, finden Honigbienen viel Nektar und Pollen. Nach der Blüte fällt dieses große Nahrungsangebot jedoch plötzlich weg.
2. Nahrungsmangel nach der Blüte
Große Mais- und Getreidefelder bieten während ihrer Wachstumsphase nur wenig geeignete Bienennahrung. Blühende Wildpflanzen fehlen oft ebenfalls.
3. Weniger Pflanzenvielfalt
Wenn Hecken, Wiesen und blühende Feldränder verschwinden, finden Bienen weniger unterschiedliche Pollenquellen. Das kann ihre ausgewogene Ernährung erschweren.
Diese Auswirkungen auf das Nahrungsangebot werden auch vom Bundeslandwirtschaftsministerium beschrieben.
Welche Folgen hat das?
Nahrungsmangel: Bienenvölker finden zeitweise nicht genügend Nektar und Pollen.
Schlechtere Versorgung der Brut: Pollen liefert wichtige Proteine für die Entwicklung junger Bienen.
Zusätzliche Belastung: Wenn gleichzeitig Pestizide, Parasiten oder ungünstiges Wetter auftreten, kann die Gesundheit der Völker weiter beeinträchtigt werden.

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